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Ver­dachts­fäl­le

Verdächtiges Handelsverhalten eines oder mehrerer Marktteilnehmer wird von den Börsen, Brokerplattformen oder Marktteilnehmern angezeigt. Verdachtsanzeigen, die die Bundesnetzagentur erhält, bezeichnet diese als Verdachtsfälle. Es sind damit Fälle, die den Verdacht eines REMIT-Verstoßes beinhalten. Die Bundesnetzagentur analysiert in jedem Einzelfall, ob Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen die REMIT vorliegen. Bei Vorliegen von Anhaltspunkten leitet sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Dies hat sie bisher erst in einem Fall getan und das Verfahren im Februar 2019 mit Bußgeldbescheiden abgeschlossen. Näheres zu diesem Verfahren finden Sie im hier und im Monitoringbericht 2019.


Die folgende Grafik zeigt die jährliche Anzahl der Verdachtsfälle.

Verdachtsfallstatistik 2012 bis 2019

Verdachtsfallstatistik

Seit den Anfangsjahren der REMIT ist ein stetiger Anstieg der Verdachtsfälle zu erkennen. Durch den kontinuierlichen Austausch der Bundesnetzagentur mit Börsen und Marktteilnehmern wächst das marktseitige Verständnis über die REMIT-Vorgaben. Gleichzeitig verbessern sich die Ermittlungsmethoden auch in technischer Hinsicht, sodass vermehrt automatisiert auffällige Handelsaktivitäten festgestellt werden können.